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Beitrag 32 Liebe Spammer,

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Redakteur von Padina (Dieter Porth)
Autor Dieter Porth
Datum 30.1.2006

Beitrag 31 ÜBRIGENS
Diese gedichte sind gegengewichte
auf jener schale der waage
auf der immer zu wenig liegt
sie treten an gegen die grundgewichte
der trägheit der unmenschlichkeit
gegen egoismus und konsumsucht
heuchler und intiganten
vorschicht sie sind federleicht
ber nicht zerbrechlich
sie sind das gegenteil davon
ich lege sie als gegengewichte
auf die waage
schaue ob sich etwas verändert
noch nicht
aber vielleicht
wenn noch einige gegengewichte
beibringen
besteht zumindest die möglichkeit eines gleichgewichtes
das wäre doch immerhin schon ganz schön gewichtigt
Hans hukwa Wagner
Autor Hans Wagner
Datum 9.11.2005

Beitrag 30 rückblick
wäre ich wieder ein kind
dann könnte ich die welt wie einen bunten luftballon sehen
ich würde ihn hochwerfen
mit ihm spielen
meine träume auf reisen schicken
doch ich bin erwachsen
schaue ich zurück
erschrecke ich vor dem lärm
den die vielen luftballone machen
die täglich zerplatzen.
Hans hukwa Wagner
Autor Hans Hukwa Wagner
Datum 9.11.2005

Beitrag 29 abgelegenes dorf oder der
gedichtete unfall

hier stehen die häuser
darinnen stehen noch die möbel
an der garderobe hängen noch die kleider
auf dem tisch steht noch das geschirr
hier steht das bücherregal
darinnen stehen noch die bücher
dort ist das kinderzimmer
auf dem boden liegen noch die spielzeuge
da ist die küche
in den schränken stehen noch die konserven
hier ist der geräteschuppen
mit gartenwerkzeugen und rasenmäher
30 km von hier steht noch das
atomkraftwerk
es strahlt noch immer.
Hans hukwa wagner
Autor Hans hukwa Wagner
Datum 9.11.2005

Beitrag 28 der waldboden ist weich
wie der körper einer frau
das moos ist fleischig
und feucht
die wolken künden ein gewitter an
im dickicht erwartet mich schweigendes
ich lege mich nieder
ich schlafe
und vermähle mich mit
mutter erde
Hans hukwa Wagner
Autor Hans Wagner
Datum 8.11.2005

Beitrag 27 früher da saßen wir gemeinsam im wald
mit blumen im haar mit wein
bei einem wilden pilzgericht
an einem lagerfeuer saßen wir partisanen
heute sitze ich alleine im wald
ohne blumen im haar ohne wein
sitze ich da ein einsamer schamane
ich denke an euch die ihr das feuer verlassen habt
die partisanengitarre
gegen den tv eingetauscht habt
das freie leben
gegen büro und konsum
ich esse mein wildes pilzgericht und denke es war richtig
den weg zu gehen
vom partisanen zum schamanen.
Hans hukwa Wagner
Autor Hans wagner
Datum 8.11.2005

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Padinas Redaktion (Dr. Dieter Porth)