J.P. Eckermann Lyrikfreund
  Herkunft: Dabei seit: 06.03.2009 Verfasst am: 06.03.2009 01:46 | „Der Sterbende“
Die Lider hab ich zu gemacht
Der letzte Atem stampft
Ein alt Getreuer mit mir wacht
Bis ich entschwind ihm sanft
Des Todes Gräuel, sie weichet fort
Gewisser dieser Stunde
All Hoffnung kehret hier zum Dort
Damit ichs froh erkunde
Noch weiß ich wohl, wies Diesseits war
Als sich aus meiner Brust
Ein unerschöpfter Quell gebar
Und auch der Liebe Lust
Auch glaub ich noch wie rot und frisch
Der Jungfrau Wangen glühten
Wie schwer der Wein am breiten Tisch
Und dort die Rosen blühten
Doch fährt ins Herzen Ruhe ein
Nach ungezähltem Schlag
So fühl ich grade mild und rein
Wies mir verklingen mag
Und merk wie mir der Geist entflieht
Und Dunkelheit sich senket
Des Nächtens seinen Weg nicht sieht
Der dort kein Lichtlein schenket
Mehr Licht!
*finis*
(Rechtschreibfehler bitte ich zu entschuldigen, da ich nur schwerlich ohne
Lektorat auskomme.)
Zuletzt bearbeitet am: 06.03.2009 03:56 |