geändert am 8.4.2005 - Version Nr.: 1. 3
Alexandriner
Der Alexandriner ist ein zwölfsilbiger, bei weiblicher Endung dreizehnsilbiger Vers mit betonter 6. und
12. Silbe, benannt nach dem altfranzösischen Roman d'Alexandre (um 1180). Der
deutsche Alexandriner besteht aus jambischen, meist paarweise gereimten sechsfüßigen
Versen.
deutscher Vers
Der deutsche Vers ist vierhebig. Die Zahl der Senkungen ist
variabel.
Hexameter
Der Hexameter als epischer Vers besteht aus sechs Versfüßen, zumeist Daktylen, wobei der letzte
Versfuß um eine Silbe gekürzt ist.
Nibelungenvers
Dies meint eigentlich eine Strophe mit vier Langversen, die sich sich paarweise
reimen.
Pentameter
Der Pentameter ist ein antiker daktylischer Vers mit verkürztem drittem und
letztem Versfuß. Die verkürzten Versfüße wurden ursprünglich zu fünf Versfüßen gezählt. In der
deutschen Dichtung weist der Pentameter jedoch sechs Hebungen auf und wird
zusammen mit Hexametern und Distichen verwendet.
Saturnier
So heißt das altrömisches Versmaß mit Langversen, bei dem Zahl und Anordnung beträchtlich schwanken.
Beste Beispiele sind die Übersetzung der Odyssee von Livius und der Punische
Krieg von Naevius. (Im Internet ließ sich keine genaue Beschreibung des
Versmaßes finden.
Vers
Eine Zeile im Gedicht heißt Vers. Im älteren Wortgebrauch wird der Begriff
Vers auch für eine Strophe oder eine ganze Gedicht verwendet