geändert am 8.4.2005 - Version Nr.: 1. 3
Hebungen
Ein Wort setzt sich aus aus betonten und unbetonten Silben zusammen. Die
betonten Silben heißen im Vers Hebung. In den Wörtern Anhebung, Senkung
oder Lyrik sind jeweils die fettgedruckten Silben betont.
In Versen steht manchmal das Versmaß der natürliche Sprechweise entgegen.
Lautmalerei
Viele Wörter sind als Lautmalerei typischer Geräusche entstanden. Der Name
"Zilpzalp" beschreibt den typischen Gesang des entsprechenden Vogel.
So sind in die viele Worte die typischen Geräusche der benannten Objekte
nachempfunden. Im Gedicht verwendet man die Lautmalerei, um bestimmte Stimmungen
zu erzeugen. Die Vorherrschaft der Vokale "A", "O" und
"U" erzeugt im Deutschen oft eine "düstere" Stimmung, während
die Vokale "E" und "I" oft eine helle freundliche Stimmung
hervorrufen. Eine Gedicht mit Lautmalerei ist das Gedicht
"schtzngrmm" von Ernst Jandl (Gedicht
und Lesung).
Metrik
Die Metrik ist die
Verslehre oder auch die Verskunst. Sie beschreibt den sprecherischen Aufbau von
Versen, wobei der gute Dichter im Vers immer das gleiche Metrum verwendet.
Rhythmus
Gliederung des Sprachablaufs im geregelten harmonischen Wechsel von langen
und kurzen, betonten und unbetonten Silben durch Pausen und Sprachmelodie. Der
Rhythmus beruht auf der Spannung zwischen metrischem Schema und natürlicher Wortbetonung.
Aktuelles Beispiel: Im Sprechgesang des Raps bestimmt der Rhythmus die
Betonungen im Text.
Senkungen
Ein Wort setzt sich aus aus betonten und unbetonten Silben zusammen. Die
unbetonten Silben heißen im Vers Senkung. In den Wörtern Anhebung, Senkung
oder Lyrik sind jeweils die nichtfettgedruckten Silben
unbetont. In Versen steht das Versmaß manchmal der natürlichen Sprechweise
entgegen.
Takt
regelmäßiger Wechsel von Betonung und Nichtbetonung